Alte Fliegerbombe westlich des Darmstädter Nordbahnhofs entschärft

Alte Fliegerbombe westlich des Darmstädter Nordbahnhofs entschärft
Alte Fliegerbombe westlich des Darmstädter Nordbahnhofs entschärft

Am Sonntagvormittag hat der Kampfmittelräumdienst eine aus den USA stammende Fliegerbombe mit einem Gewicht von 250 Kilogramm aus dem Zweiten Weltkrieg westlich des Darmstädter Nordbahnhofs entschärft. Nach Angaben des Katastrophenschutzdezernenten Paul Georg Wandrey ist die Gefahr damit gebannt.

Entschärfung und aktueller Lagebericht

Die Arbeiten zur Entschärfung fanden am Vormittag statt. Alle Absperrmaßnahmen rund um den Fundort wurden nach Abschluss der Maßnahmen um 11:30 Uhr aufgehoben. Bewohnerinnen und Bewohner des betroffenen Bereichs konnten anschließend in ihre Wohnungen zurückkehren.

Information der Bevölkerung und Ablauf der Evakuierung

Die Stadtverwaltung hatte die Öffentlichkeit über Warnapps und per Cell Broadcast informiert. Konkrete Angaben zur Zahl der evakuierten Personen machte die Stadt nicht. Die Behörden erklärten, die eingesetzten Benachrichtigungswege hätten die Rückkehr der Anwohnerinnen und Anwohner nach der Entschärfung ermöglicht.

Einsatzkräfte, Beteiligte und Folgen

An dem Einsatz waren über das Wochenende nach Angaben der Stadt rund 170 Helferinnen und Helfer beteiligt. Zu den beteiligten Organisationen zählten die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren der Wissenschaftsstadt Darmstadt, das Deutsche Rote Kreuz, der Arbeiter Samariter Bund, das Technische Hilfswerk, der Kampfmittelräumdienst sowie Bundespolizei, Landespolizei, Stadtpolizei und weitere städtische Behörden.

Stadt und Verwaltung hoben zudem die Rolle externer Stellen hervor. Die Maßnahmen der Firma Merck, des Regierungspräsidiums Darmstadt, der Deutschen Bahn und der städtischen Ordnungsbehörden hätten sich bewährt. Oberbürgermeister Hanno Benz und Dezernent Wandrey dankten den Einsatzkräften und Beteiligten für ihren Einsatz.

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herold
Nauheim im Blick. Der Herold berichtet.