Entlang des Käthchen Frödert Weges und über die Obere Kreuzstraße hinaus in Richtung Mainzer Sand können Besucherinnen und Besucher nun Wohn und Nisthilfen für heimische Vogelarten, Fledermäuse und Bilche entdecken. Die Strecke führt an mehreren Standorten vorbei, an denen unterschiedliche Modelle von Nistkästen und Unterschlupfen angebracht sind.
Standort und Verlauf
Die Angebote sind entlang eines zusammenhängenden Wegabschnitts im Stadtteil Mainz Mombach verteilt. Entlang des Käthchen Frödert Weges und weiter über die Obere Kreuzstraße bis zum Mainzer Sand sind die Nisthilfen in Sichtweite des Fußweges aufgestellt. Die Anordnung soll einen einfachen Rundgang ermöglichen und die Strukturen in das vorhandene Stadtgrün einbinden.
Welche Arten profitieren
Gezeigt werden Wohnangebote für verschiedene heimische Vogelarten, für Fledermäuse sowie für Bilche. Die installierten Nisthilfen unterscheiden sich in Form und Größe, um auf die Bedürfnisse der jeweiligen Tiergruppen einzugehen. Diese Vielfalt dient dazu, unterschiedlichen Arten passende Brut und Ruheplätze anzubieten.
Zweck und Nutzung
Der Parcours richtet sich an die breite Öffentlichkeit. Besucherinnen und Besucher können die aufgestellten Kästen und Unterschlupfe besichtigen und sich so über Möglichkeiten des Artenschutzes im urbanen Raum informieren. Die Maßnahme macht Wohnräume für wild lebende Tiere im Stadtgebiet sichtbar und bietet zugleich Gelegenheiten zur Beobachtung und zur Auseinandersetzung mit lokaler Natur.
Erwartete Effekte für das Stadtbild
Durch die Integration von Nisthilfen in Grünflächen entlang eines öffentlichen Weges wird die lokale Biodiversität gefördert und das Bewusstsein für Schutzmaßnahmen in der Stadt gestärkt. Sichtbar platzierte Nist und Wohnhilfen können zudem dazu beitragen, Konflikte um Nistplätze zu reduzieren, indem Alternativen angeboten werden.
Besucherhinweis
Die Stationen des Parcours sind entlang des Weges verteilt und für Passantinnen und Passanten frei zugänglich. Beobachtungen und Begegnungen mit den Tieren sind möglich, sollten aber mit Rücksicht auf die Brut und Ruhephasen erfolgen.
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