Wiesbaden bündelt Ordnungsamt in neuem Verwaltungsbau in Schierstein

Wiesbaden bündelt Ordnungsamt in neuem Verwaltungsbau in Schierstein
Wiesbaden bündelt Ordnungsamt in neuem Verwaltungsbau in Schierstein | Bild: Stadt Wiesbaden

Am 8. Mai wurde in Schierstein ein neues Verwaltungsgebäude des Ordnungsamtes in der Stielstraße 3 eröffnet. Das dreigeschossige Haus, gebaut von der städtischen WiBau, fasst mehrere bislang getrennt arbeitende Einheiten zusammen und soll moderne Arbeitsbedingungen sowie eine bessere Erreichbarkeit für Bürgerinnen und Bürger schaffen.

Räume und Aufgaben

Im Neubau sind künftig die Abteilungen Ordnungswesen und Gewerbewesen sowie das Veranstaltungsbüro untergebracht. Ebenfalls im Haus ist die Abteilung für Waffenwesen, Jagdwesen und Fischereiwesen vorgesehen. Ergänzt wird das Raumangebot durch Besprechungsräume, Archivflächen und eine Dachterrasse für die Beschäftigten.

Die Bündelung ersetzt mehrere bisher verteilte Standorte. Die Stadtführung bezeichnet das Projekt als Schritt zu einer effizienteren Verwaltung und zur Verbesserung des Bürgerservices.

Bauablauf und Nachhaltigkeit

Auf dem Grundstück war bereits 2024 die Kfz Zulassungsstelle in einen Neubau gezogen. Anschließend wurde der Altbestand abgebrochen, um Platz für das neue Verwaltungsgebäude zu schaffen. Der Abbruch begann im Sommer 2024, der Rohbau startete im Dezember 2024 und die Fertigstellung erfolgte im März 2026.

Beim Rückbau wurde laut Angaben der Beteiligten auf Naturschutz geachtet. Vor dem Abbruch des Altbestands wurden Jungtiere von Gartenschläfern in Abstimmung mit dem Umweltamt umgesiedelt. Der Neubau wurde mit einem Gründach geplant und eine langlebige Fassadengestaltung umgesetzt, um die Nachhaltigkeit des öffentlichen Baus zu verbessern.

Finanzierung und Bauherrschaft

Die WiBau errichtete das Gebäude im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrags und vermietet es an die Landeshauptstadt Wiesbaden. Die Geschäftsführung der WiBau hob hervor, dass das Projekt mit professionellem und kollegialem Engagement aller Beteiligten verlässlich realisiert worden sei und bezeichnete die Zusammenarbeit als vorbildlich.

Der für Bau und Verkehr zuständige Dezernent verwies auf die klare architektonische Struktur und die nachhaltige Bauweise des Hauses. Die Ordnungsdezernentin betonte, dass die Zusammenführung der Abteilungen die interne Zusammenarbeit erheblich verbessere und kürzere Wege für Bürgerinnen und Bürger ermögliche. Der Architekt erläuterte den zeitlichen Ablauf des Bauprozesses und die besonderen Anforderungen während der Abbruch- und Bauphase.

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Nauheim im Blick. Der Herold berichtet.