In Kastel sind Fuß und Radwege in der Eleonorenanlage und entlang der Wiesbadener Straße erneuert und erweitert worden. Die Strecke wurde direkt an das Rheinufer angebunden. Die Baumaßnahmen sind Teil der Quartiersentwicklung Helling Höfe und wurden vom Investor Lyson finanziert und umgesetzt.
Neue Verbindung zum Rheinufer
Der erneuerte Weg führt durch eine angrenzende Parkanlage und schließt an bestehende Verbindungen wie den Leinpfad und die Regionalparkroute an. Eine weitere Ergänzung des Netzes soll die geplante Radspindel an der Kaiserbrücke bringen. Nach Angaben der Stadt verbessert die neue Verbindung die Erreichbarkeit der Rheinpromenade und stärkt die Infrastruktur für Alltags- und Freizeitverkehr im Wiesbadener Osten.
Finanzierung und Ausführung
Die Kosten für den Radweg im Park einschließlich Wiederherstellung und Pflege angrenzender Flächen werden mit rund 95.000 Euro angegeben. Für die öffentlichen Geh und Radwege in An der Helling, Eleonorenstraße und Wiesbadener Straße werden rund 400.000 Euro genannt. Die Begrünung im öffentlichen Raum einschließlich Vorbereitung der Baumstandorte beläuft sich auf etwa 50.000 Euro. Laut Projektbeteiligten wurden diese Ausgaben vollständig vom Bauherrn Lyson übernommen und vom Wiesbadener Garten und Landschaftsbauunternehmen Gramenz ausgeführt.
Bedeutung für das Quartier
Stadt und Investor betonen die wohnungs und quartiersbezogene Bedeutung des Vorhabens. Die Helling Höfe wurden auf einem ehemaligen Gewerbegebiet entwickelt und umfassen 177 Mietwohnungen sowie Handelsflächen für Nahversorgung und ergänzende Arztpraxen. In dem Bereich ist auch der Spiel und Balancierpark An der Helling entstanden. Dieser Park auf dem ehemaligen Ruthof Werft Areal soll Raum für Bewegung, Begegnung und Erholung bieten. Nach Angaben des Investors erfolgte die Aufwertung auch im Zuge der Wiesbadener Sozialgerechten Bodennutzung WiSoBon.
Andreas Kowol, Bau und Verkehrsdezernent der Landeshauptstadt, wertet die Maßnahme als direkte und sichere Verbindung vom Quartier an das Rheinufer und als Gewinn für die Bewohnerinnen und Bewohner im Alltag und in der Freizeit. Er hob hervor, dass das Projekt im Rahmen einer langjährigen Zusammenarbeit realisiert worden sei und den städtischen Haushalt nicht belastet habe. Der Bauherr Andrzej Lyson betonte die Bedeutung der Kooperation mit der Stadt und nannte als Ziel, durch Wege, Baumpflanzungen und Begrünung einen spürbaren Mehrwert für das Quartier, die Nachbarschaft und die Öffentlichkeit zu schaffen.
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