Die Stadtpolizei Wiesbaden reicht in den späten Abend und Nachtstunden heißen Tee an Menschen ohne festen Wohnsitz. Die Maßnahme ist Teil der regulären Nachtdienste und soll sowohl unmittelbare Hilfe leisten als auch auf vorhandene Unterstützungsangebote hinweisen.
Nächtliche Streifen und direkte Ansprache
Die Mitarbeitenden der Stadtpolizei verteilen den Tee während ihrer Rundgänge durch die Innenstadt, rund um den Hauptbahnhof und an weiteren bekannten Aufenthaltsorten. Die Ausgabe ist in die Streifenarbeit eingebettet und erfolgt im Rahmen der Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft #Wohin.
Mehr als ein warmes Getränk
Für viele Betroffene sei der Tee nicht nur eine kurzfristige Stärkung, sondern auch ein Zeichen von Aufmerksamkeit und das Gefühl, gesehen zu werden. Der Abteilungsleiter der Stadtpolizei, Peter Erkel, betont den praktischen Nutzen der Maßnahme: „Gerade in kalten Nächten kann etwas Warmes einen großen Unterschied machen.“ Neben der Teeausgabe informieren die Einsatzkräfte über Notunterkünfte, Hilfsangebote der Stadt und Anlaufstellen für Menschen in schwierigen Lebenslagen.
Kontext und Informationen
Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass in Wiesbaden ausreichend Hilfsangebote und Unterbringungsmöglichkeiten vorhanden seien. Gleichzeitig gebe es Menschen, die diese Angebote nicht in Anspruch nehmen und somit der Witterung ausgesetzt blieben. Weitere Informationen zur Arbeitsgemeinschaft #Wohin stellt die Stadt unter folgender Adresse bereit: www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/gesellschaft-soziales/soziale-dienste_/finanzielle-leistungen/wohin.
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